Funktionalität

Dies ist die Web-Ausgabe der Originalfassung des ‎⮫ AC500-S Sicherheitshandbuchs, Version 1.3.2. Diese Web-Ausgabe dient lediglich zur schnellen Orientierung. Für die Einhaltung der Anforderungen in Bezug auf Anwendungen der funktionalen Sicherheit muss das Original-Sicherheitshandbuch verwendet werden.

Analogeingänge

4 (0 … 20 mA oder 4 … 20 mA)

LED-Anzeigen

Für Signalzustand, Modulfehler, Kanalfehler und Versorgungsspannung

Interne Spannungsversorgung

über I/O-Bus-Schnittstelle

Externe Spannungsversorgung

Über Klemmen ZP und UP (Prozessspannung 24 V DC)

Selbsttests und Diagnosefunktionen (sowohl beim Starten als auch während des Betriebs), wie CPU- und RAM-Tests, Programmablauf-Überwachung und Kanalübersprechen usw., werden in AI581-S gemäß den Anforderungen von IEC 61508 SIL 3 implementiert.

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Nur F_Dest_Add wird für die PROFIsafe F-Device-Identifizierung im AI581-S verwendet.

AI581-S verfügt über 4 Sicherheits-Analogeingangskanäle mit den folgenden Funktionen:

  • 14-Bit-Auflösung

  • Überprüfung der Prozess-Spannungsversorgung (eine Diagnosemeldung, die über die fehlende Prozess-Spannungsversorgung für ein entsprechendes Sicherheits-E/A-Modul informiert, wird vom Sicherheits-E/A-Modul an die CPU gesendet). Diese Funktion ist nicht sicherheitsbezogen und steht nicht im Zusammenhang mit der internen sicherheitsrelevanten Über- oder Unterspannungserkennung.

  • Störfrequenzunterdrückung 50 Hz oder 60 Hz

  • Modi 1-Kanal (0 … 20 mA), 1-Kanal (4 … 20 mA) oder 2-Kanal (4 … 20 mA) (Minimal- oder Maximalwert kann für die Übertragung zur Sicherheits-CPU im 2-Kanal-Modus (4 … 20 mA) gewählt werden; Toleranzbereich 4 … 12 % kann für 2-Kanal-Modus gesetzt werden)

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In einem 2-Kanal-Modus transportiert der niedrigere Kanal (Kanäle 0/2 ➔ Kanal 0, Kanäle 1/3 ➔ Kanal 1 usw.) gesammelt den Prozesswert, das PROFIsafe-Diagnosebit, die Quittierungsanforderung und die Acknowledge-Reintegrationsinformation. Der höhere Kanal liefert immer den passivierten Wert „0“.

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Die maximale interne Diskrepanzzeit zwischen zwei internen Kanalwerten (1-Kanal- oder 2-Kanal-Modus) ist beim AI581-S-Modul 67,5 ms; dies ist auch der interne Wert für die Worst-Case-Eingangsverzögerung.

Die Diskrepanzzeit zwischen zwei Kanalwerten (2-Kanal-Modus) mit dem gewählten überwachten Toleranzbereich (4 … 12 %) beträgt ebenfalls 67,5 ms.

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Die Analogeingangskanäle haben integrierte Hardware-Tiefpassfilter von 100 Hz.

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Wenn am Sicherheitskanal des Analogeingangs ein Überstrom/Unterstrom erkannt wird, wird die Kanalpassivierung nach spätestens 200 ms ausgelöst. Nachdem der Kanal für 30 s passiviert war, wird erneut auf anliegenden Überstrom/Unterstrom geprüft. Ist kein Überstrom/Unterstrom vorhanden, wird das Signal für die Reintegrationsanforderung für den entsprechenden Kanal auf TRUE gesetzt, sodass der Kanal wieder integriert werden kann.

Die folgende Tabelle zeigt das Abbild der Prozesswerte der Sicherheits-CPU auf die entsprechenden mA-Werte des AI581-S-Moduls. Für einen Analogeingang sind zwei Modi definiert, 0 … 20 mA und 4 … 20 mA.

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Sowohl Überlauf als auch Überschreitung stellen einen Überstrom dar. Sowohl Unterlauf als auch Unterschreitung stellen einen Unterstrom dar.

Nur im Falle von Über- und Unterlauf werden die Analogkanäle passiviert und „0“-Prozesswerte an die Sicherheits-CPU übertragen.

Bereich

0 … 20 mA

4 … 20 mA

Digitalwert (dez)

Digitalwert (hex)

 

Überlauf*

 

:

> 23,519

 

:

> 22,81

32767*

:

32512*

7FFF*

:

7F00*

 

Überschreitung

23,519

:

20,000723

22,81

:

20,000578

32511

:

27649

7EFF

:

6C01

 

Nenn-

bereich

20

 

:

 

0

20

:

16

:

4

27648

:

20736

:

0

6C00

:

5100

:

0000

 

Unterschreitung

 

-0,000723

:

-1,481

 

3,999421

:

1,185

0 … 20 mA

4 … 20 mA

0 … 20 mA

4 … 20 mA

-1

:

-2048

-1

:

-4864

FFFF

:

F800

FFFF

:

ED00

 

Unterlauf*

 

< -1,481

 

 

 

 

< 1,185

 

 

 

0 … 20 mA

4 … 20 mA

0 … 20 mA

4 … 20 mA

-2049*

:

-32768*

-4865*

:

-32678*

F7FF*

:

8000*

ECFF*

:

8000*

* In diesen Fällen werden die Analogkanäle passiviert und „0“-Prozesswerte an die Sicherheits-CPU übertragen.